Projekte aus dem Landesverband

Jahrgang 2015/2016

Am 09.07.2015 wurde der „Staffelstab” von den beiden alten an die späteren neunten Klassen übergeben.

Im Folgenden werden die einzelnen Gruppen des neuen Jahrgangs mit ihren Ergebnissen vorgestellt:

Gruppe: ​​​​​​​Feierstunde

Ziel ist:

  • das Gestalten einer Gedenkfeier am 12. Februar unter Einbezug der bisher erbrachten Ergebnisse der anderen Gruppen. 

Ergebnis:

  • Tagebucheintrag 11. November 2015:
    Heute, am 11. November 2015, beschäftigten wir uns in der Schule mit der Ausgestaltung der Feierstunde. Anfangs bearbeiteten wir die Aufgaben auf dem uns zugeteilten Arbeitsblatt. In der Gruppe überlegten wir uns, wie wir am besten die Feierstunde organisieren sollten. Daraufhin suchten wir im Internet Informationen und suchten uns weitere künstlerische Mittel, um die Feierstunde musikalisch und literarisch zu untermalen. Nachdem wir passende Musik für die Einleitung und den Schluss gefunden hatten, entschieden wir uns für musikalische Beiträge von zwei Gruppenmitgliedern. Des Weiteren informierten wir uns über die Arbeiten der letzten Gruppen. Außerdem klärten wir mit unserer Lehrerin, Frau Nimczyk, den Ablauf der Feierstunde und den Termin des nächsten Projekttages.

    Tagebucheintrag 26. Januar 2016:
    Am heutigen Tag, dem 26.01.2016, fand der 3. Projekttag innerhalb des Schulgeländes statt. Wir befassten uns mit der Planung des Ablaufs und teilten die literarischen Beiträge zur Feierstunde auf. Im Großen und Ganzen galt dieser Projekttag der Übung. Auch verfassten wir die Reden, welche wir bei der Veranstaltung halten wollen. Desweiteren hatten wir sehr viel Spaß beim Üben der musikalischen Beiträge und dem Durchgehen des geplanten Programms.

Gruppe: Bauwagen und Grabsteine

Ziel ist:

  • das Planen und Gestalten einer kleinen Ausstellung zum 13. Februar in einem Bauwagen, wo nach der Bombennacht die Luftkriegsopfer registriert wurden. Außerdem: Weiterverwendung der alten Grabsteine planen.

Ergebnis:

  • Projekttagebuch vom 11. November 2015:
    Am Mittwoch, dem 11. November, waren wir in der Schule. Wir haben unsere Gruppe in drei Teilgruppen unterteilt. In einer Teilgruppe war die Aufgabe das Erstellen eines Anschreibens an das Panometer, in dem es um das Ausstellen eines Grabsteines geht. Darin wurden die grundsätzlichen Ziele des Projekts aufgeführt. Eine weitere Teilgruppe hat den Auftrag bekommen, den Fluchtweg von Nora Lang zu erarbeiten und in einen Stadtplan von Dresden einzuzeichnen. Dafür benutzten wir den Zeitzeugenbericht, der den genauen Fluchtweg von Nora Lang erzählt. Wir haben im Internet nach den Straßennamen gesucht und in ca. einer Viertelstunde den groben Weg eingezeichnet. Nun, da wir den Fluchtweg genau analysiert haben, kann jetzt jeder den Fluchtweg von Nora Lang betrachten. Die Arbeit hat uns sehr viel Spaß gemacht und es ist ein kleiner Schritt für die Gruppe, aber ein großer Schritt für uns. Wir alle haben sehr viel Respekt für das, was Nora Lang durchgemacht hat. 

    Eine andere Teilgruppe arbeitete über die Daten zur Zeitzeugin Frau Nora Lang, als diese 13 Jahre alt war (im 2. Weltkrieg). Unsere Gruppe sammelte Daten und schrieb ein Infoblatt über Frau Lang. Wir erstellten eine kleine Powerpoint Präsentation über unsere gesammelten Daten und informierten uns ausführlich über Frau Lang und das, was damals vom 12. bis zum 14. passierte. Wir versuchten möglichst genaue Daten zu erhalten, doch durch fehlende Informationen, war uns dies leider nicht immer möglich. Dennoch fanden wir es sehr interessant, durch diesen Arbeitsauftrag Informationen über damals zu erhalten.
  • Projekttagebuch vom 26. Januar 2016:
    Auf dem Bild „Johannisfriedhof Hahn“ haben wir im Hintergrund eine Hütte entdeckt, die uns erst heute aufgefallen ist.
     
  • Wir haben uns überlegt, wie die Gedenkstätte auf dem Johannisfriedhof gestaltet und aufgebaut werden könnte. Anschließend haben wir die ersten Entwürfe für die neue Gedenkstätte erstellt.
    Jannes, Finn und Fritz haben sich auf dem Friedhof den Plan einer Gestaltungfirma von Beatrice Teichmann erklären lassen.
  • Fragen:
    Wo bekommen wir Strom her? Solar statt Stromkabel? Aber Bäume sind im Weg
  • Ideen/Vorschläge: Stühle mit Tisch? Grabsteine auf die Wiese? Aber: Opfer werden nicht respektiert, Grabsteine sollen zum Denken anregen.

    Die restlichen 3 verbleibenden Gruppenmitglieder nahmen auf dem Johannisfriedhof an einer Führung teil. Diese Führung wurde von Heike Richter geleitet. Sie führte uns an verschiedene Gräber und erklärte ihre Herkunft und nannte uns die Bedeutung der Symbole auf den Grabsteinen. Anschließend beredeten wir mit Frau Teichmann, wie die Gedenkstätte ungefähr gestaltet werden sollte.

Gruppe: Friedhofsgarten

Ziel ist: 

  • die gärtnerische Gestaltung des Ehrenhains zu unterstützen und sich mit weiteren Kriegsgräbern auf dem Johannisfriedhof auseinanderzusetzen.

Ergebnis:

  • Tagebucheintrag 26. Januar 2016:
    Meine Gruppe, die Friedhofsgarten Gruppe, hat am Dienstag, den 26. Januar, eine Führung über den Friedhof gemacht. Die Führerin hat uns etwas über die Einzelgräber und Gedenktafeln des 2. Weltkrieges auf dem Friedhof erzählt.

    Nach der Führung hat sich meine Gruppe in den Friedhofsteil 1F begeben. Dort haben wir nach Einzelgräbern von Menschen gesucht, die möglicherweise im 2. Weltkrieg umgekommen sein könnten. Dabei wurden wir auch fündig. Jedoch konnten wir nicht alle Grabsteine genau identifizieren. Die Grabsteine, die man identifizieren konnte, haben wir abfotografiert und die Daten (Geboren, Gestorben, Name) auf einem Zettel notiert.

    Danach sind wir in die Abteilungen 1E, 1D und 1A gegangen und haben auch dort nach Einzelgräbern des 2.Weltkrieges gesucht. Die Temperaturen waren nicht sehr hoch und es lag Schnee auf dem Friedhof. Deswegen wurde es immer schwieriger, mit kalten Füßen die Grabsteine vom Schnee zu befreien, damit wir uns die Daten notieren konnten.

    Unser Gruppenleiter hat dann, nachdem wir 4 Friedhofsabteilungen untersucht hatten, den Tag beendet, da er gesehen hat, dass uns die Kälte und die erschwerten Bedingungen alle Kräfte geraubt haben.

    Im Laufe des Tages haben wir etwa 70 Einzelgräber gefunden, die aus dem 2.Weltkrieg stammen könnten.

Gruppe: Kunst und Gestaltung

Ziel ist:

  • die vielfältige künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und 13. Februar.

Ergebnis:

  • Tagebucheintrag 26. Januar 2016:
    Am heutigen Tag beschäftigten wir uns als Kunstgruppe in der Schule mit der Anfertigung von Skulpturen, Gemälden und Leinwänden, wobei es jeweils zwei unterschiedliche Herangehensweisen gab. Ein Teil, der sich im Neigungskurs schon mit dem Thema befasst hatte, konnte gleich an seine Arbeit anknüpfen. Die anderen machten sich Gedanken zum Krieg, Tod und Frieden und stellten dazu etwas her. Dabei entstanden die unterschiedlichsten Ergebnisse.

 

Gruppe: KZ-Opfer

Ziel ist:

  • die Auseinandersetzung mit verschiedenen Opfergruppen des NS-Unrechtssystems.

Ergebnis:

  • Tagebucheintrag vom 11. November 2015:
    Heute, am 11.11.2015 haben wir: Sarah, Celine, Ilse, Julia, Carolin, Clara, Bruno und Paul in unserer Projektgruppe zu dem Thema KZ-Opfer in Dresden gearbeitet. Wir haben unsere Aufgaben verteilt, so dass jeder etwas zu tun hatte und sich jeder mit dem Thema auseinandersetzen konnte. Zu jedem Thema suchten wir Informationen aus dem Internet und aus Büchern. Alle Informationen schrieben wir auf und trugen sie zusammen, dann erstellten wir eine Power Point Präsentation und eine tabellarische Anordnung. Thema: Zwangsarbeiter und wo sie in Dresden arbeiten mussten bzw. wo die KZ-Außenlager sich befanden bzw. was heute noch von ihnen übrig ist; außerdem erfuhren wir, wie viele Zwangsarbeit leisten mussten. Diese Arbeit hat uns sehr viel Spaß bereitet, wir freuen uns schon auf weitere Aufgaben und wollen noch mehr erfahren.
  • Tagebucheintrag vom 26. Januar 2016:
    Das Ziel unserer Gruppe war es, dass wir die alten Fabriken, in denen Zwangsarbeiter arbeiteten, besuchen und sie fotografieren. Außerdem sollten wir nach Gedenktafeln, auf denen an die Zwangsarbeiter erinnert wird, suchen und fotografieren. Als erstes waren wir in der Schule und haben einen Besuchsplan der einzelnen Fabriken recherchiert. Zuerst besuchten wir das Dresdner Reichsbahnhofswerk in Friedrichstadt. Dort haben wir dann einen Gedenkstein, der an die Zwangsarbeiter erinnerte, und ein altes Backsteinhaus gesehen. Das nächste Ziel war dann Dresden Universell in Bahnhofsmitte. Dort erinnerte nichts mehr an die Zwangsarbeiter, denn wir haben ein neurestauriertes Gebäude vorgefunden. Dann waren wir auf der Freiberger Straße. Dort, wo einst ein Außenlager für die Frauen war, die in Dresden Universell gearbeitet hatten, steht nun eine neugebaute Fabrik. Auch hier fanden wir keine Andenken an die Zwangsarbeiter. Als vorletztes haben wir auf der Wiener Straße die alte Reichsbahndirektion Dresden besucht. Dort erinnerte nur noch ein altes Haus an die Zwangsarbeiter. Zuletzt besuchten wir die Zigarettenfabrik. Am Eingang befindet sich eine Gedenktafel, die an die Zwangsarbeiter erinnert. Die Fabrik steht in Dresden-Striesen. Es war ein schöner und informierender Tag.

    In der Gruppe sind: Carolin,Julia,Ilse,Clara,Celine und Sarah

Gruppe: Audioführung

Ziel ist: 

  • die Gestaltung einer Audioführung für den Johannisfriedhof – unterstützt von fachkundigen Helfern.

Ergebnis:

  • Tagebucheintrag vom 11. November 2015:
    Heute war unser zweiter Projekttag in der Audiolguidegruppe. Wir haben uns 9:30 am Johannisfriedhof getroffen und haben uns gegenseitig vorgestellt. Danach liefen wir sechs Stationen nach dem Plan für Gedenkorte auf dem Johannisfriedhof ab. Wir haben dafür 30-40 Minuten gebraucht. Als wir fertig waren fuhren wir in die Schule und hörten uns einen Audiowalk zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933-1945 an, der nicht unser Fall war. Danach haben wir uns einen Plan ausgedacht wer was recherchiert. Wir sammelten inhaltliche und formale Ideen. Danach gab es ein schönes Gruppenfoto. Damit war es auch schon zu Ende.
  • Tagebucheintrag vom 26. Januar 2016:
    Liebes Tagebuch,
    heute, am 26.01.16, hatten wir unseren 4. Projekttag. Am Anfang trafen wir uns mit 2 weiteren Gruppen am Johannisfriedhof, um einer Führung beizuwohnen. Diese wurde von Frau Richter geleitet.

    Als wir fertig waren haben wir uns in der Gruppe zusammen gefunden und ausgemacht, dass wir jeweils von Station zu Station gehen, um die benötigte Zeit für den Weg zu messen. Dies haben wir erfolgreich getan und fuhren dann zurück zur Schule. Wir haben uns zusammen beraten, was wir auf dem Weg einbauen können, und hatten viele Ideen. Wir sind sehr weit gekommen und die Grundideen scheinen fertig zu sein. Wir freuen uns schon auf den nächsten Projekttag.

Gruppe: Straßenzüge & Einzelschicksale

Ziel ist:

  • der Vergleich Dresdens nach der Bombardierung und heute, die Arbeit mit Akten zur Informationsgewinnung und die Visualisierung der Ergebnisse.

Ergebnis:

  • Projekttagebuch vom 11. November 2015:
    Heute, am 11. November 2015 waren wir von 8:30 bis 11:00 Uhr auf dem Johannisfriedhof. Auf diesem haben wir verschiedene Aufgaben in unserer Gruppe erfüllt. Vier Schüler haben die Daten der Grabsteine aufgenommen und in Tabellenform niedergeschrieben. Die anderen vier haben die Grabsteine vom Laub und Moos befreit, damit man die Inschriften erkennen kann. Nach dem Aufschreiben der Daten haben zwei die Grabsteine nummeriert und fotografiert. Am nächsten Projekttag werden die erfassten Daten in den Computer eingegeben.
  • 26. Januar 2016:
    Wir haben die Daten (vollständiger Name, Geburts- und Sterbedatum, Gedenkspruch, Sonstiges) und die Grabsteinnummer der Grabsteine auf eine Excel-Tabelle übertragen. Die Daten haben wir von dem vorherigen Projekttag, wo wir die Steine säuberten und das Erkennbare aufschrieben.

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