Projekte aus dem Landesverband

Binationale Schülerbegegnungen

Deutsch-griechische Jugendbegegnung Görlitz - Souda 2019

Deutsch-griechische Jugendbegegnung Görlitz - Souda 2019 Volksbund LV Sachsen

Bei unseren binationalen Schülerbegegnungen verbringen die Schüler in der Regel mindestens eine Woche mit gleichaltrigen Jugendlichen aus einem anderen Land. Sie beschäftigen sich gemeinsam mit historischen und aktuellen Themen, leisten mit kleinen Arbeitseinsätzen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Kriegsgräber- und Gedenkstätten und gestalten ein Freizeitprogramm, zu dem auch Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung gehören. Die Eigenbeiträge der Teilnehmer für Reise, Unterkunft, Verpflegung und Programm liegen durch umfangreiche Förderung auf schülerfreundlichem Niveau.

Unsere Schülerbegegnungen sind ein wichtiger Beitrag, um die interkulturellen Kompetenzen der Jugendlichen auszubauen. Um das jeweilige Partnerland hautnah kennenzulernen, leben die Schüler während ihres dortigen Aufenthalts in den Familien der Teilnehmer des ausländischen Gruppenteils, erhalten dort landestypische Verpflegung und werden in das Alltagsleben integriert. Da die Projekte immer aus Hin- und Rückbegegnung bestehen, werden alle Schüler für eine gewisse Zeit auch selbst zum Gastgeber für ihren jeweiligen Austauschpartner. Durch diesen intensiven Kontakt entstehen viele grenzüberschreitende Freundschaften, die oft weit über die Projektdauer hinaus anhalten.

Binationale Schülerbegegnungen werden ausschließlich auf Anfrage organisiert und benötigen für die Organisation einen größeren zeitlichen Vorlauf. Wir bitten Sie daher, sich rechtzeitig an uns zu wenden, und freuen uns über Ihr Interesse.

Das erste Begegnungsprojekt, das der Landesverband Sachsen in Anlehnung an die Workcamps mit reinen Schülergruppen organisiert hat, führte die Teilnehmer nach Rossoschka bei Wolgograd. In der Nähe des kleinen Dorfes befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft die zentralen Anlagen für die sowjetischen und deutschen Gefallenen der Schlacht um Stalingrad. Die Schülergruppen führten hier jeweils Arbeitseinsätze durch, um einen Beitrag für den Erhalt der Mahnmale zu leisten. Im Rahmen des Bildungsprogramms wurden verschiedene Gedenkstätten besucht. Es blieb auch genügend Freizeit, um Wolgograd zu erkunden und die Schüler der jeweils anderen Nationalität kennenzulernen.

Diesem Pilotprojekt folgten weitere Schülerbegegnungen in Russland, Weißrussland und Griechenland. Aktuell organisiert der Volksbund regelmäßig binationale Austausche mit Schulen aus Freiberg und Tambov (RUS) sowie Görlitz und Souda/Chania (GRE).

Wir danken für die finanzielle Unterstützung unserer Projekte:

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