Im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars für Lehrkräfte aus allen Bundesländern stehen Fragen der Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung zum Thema NS-„Euthanasie“.
Am Beispiel der Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel sowie einer Kriegsgräberstätte in Berlin setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den historischen Hintergründen und der Vermittlungspraxis auseinander. Das bundesweite Lehrkräfteseminar fördert den praxisnahen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam besprechen wir Unterrichtskonzepte, verschiedene Ansätze und Ideen für den Unterricht sowie den Besuch außerschulischer Lernorte.
Programmauszug (Änderungen vorbehalten):
• Beginn Donnerstag in Berlin um 16 Uhr: Begrüßung und Vorstellung; Impulsvortrag
• Freitag Exkursion: Ausstellungsbesuch, Vorstellung der Vermittlungsangebote für Schulklassen der Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde
• Exkursion: Geschichtsvermittlung auf einer Berliner Kriegsgräberstätte zum Thema
• Samstag in Berlin: Workshop „Kriegsgräber als Orte widerstreitender Erinnerungskulturen: Vergessene Opfer“
• Abschluss und Verabschiedung am Samstag bis 14 Uhr
Termin: 17.-19. September 2026
Eigenbeitrag: 150,00 €
inkl. Programmkosten, Übernachtung im Einzelzimmer (auf Wunsch im Doppelzimmer) und Verpflegung
Anmeldung bis 2. August 2026
Offizielle Anerkennung in Sachsen:
Diese Veranstaltung ist im Online-Fortbildungsprogramm der staatlichen Lehrerfortbildung Sachsen (Schulportal) unter der Veranstaltungsnummer EXT06111 aufgeführt. Dort finden sich auch Hinweise zur Kostenerstattung und Gewährung von Dienstunfallschutz.
Der Volksbund ist anerkannter Träger der politischen Bildung (Bundeszentrale für politische Bildung).